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Zeitverschiebung

Posted von Martin am 17. Juni 2011 in Ohne mich |
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Hochsommer oder kurz davor… Kurze Pause zwischen zwei Gewittern und trotzdem nach der Arbeit noch die Zeit zum Rasenmähen gefunden. Eigentlich könnte das ein gelungener Auftakt für ein schönes Sommerwochenende sein.

Außerdem ist Freitag Abend – Krimiserienabend auf Vox – und zugegeben ich freu mich drauf als Ausklang der Arbeitswoche. Und dann das: Schon im Vorspann bunte Kugeln am Tannenbaum. Roter Faden – neben der eigentlichen Handlung – sind die Ermittlungen kurz vor den Weihnachts-Feiertagen und die verzweifelten Versuche jedes/jeder Beteiligten die beste Begründung für die rechtzeitige, ersehnte oder gefürchtete Abreise in die Feiertage zu finden („kranker Vater“, „Flug nicht erstattbar“ und noch vieles mehr).

Eigentlich ein wirklich amüsantes Szenario, wenn da nicht – ja wenn da nicht – die 20+ Grad Außentemperatur wären.

Vielleicht ist es ja ein Vorzeichen des „bevorstehenden Weltuntergangs“ – darüber jedoch mehr bei anderer Gelegenheit – verschobene Erdachsen, unsichtbare Planeten oder ist gar doch schon die Zeitmaschine erfunden? Nüchtern betrachtet ist das Phänomen doch eher die Unbekümmertheit eines Programmplaners (oder wer auch immer bestimmt, welche Folge einer Serie wann ausgestrahlt wird) und deshalb auch kein Grund die vorwochenendliche Routine zu unterbrechen. Denn so plötzlich wie die Zeit verschoben schien, ist sie auch wieder da wo sie sein soll: beim (programm-)planmäßigen Abspann genau jetzt und heute.

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